Über mich

Künstler-Statement

Für mich ist Kunst ein Freiheitsakt, durch den ich meine persönlichen und kollektiven Erfahrungen, Erinnerungen und Visionen mithilfe der Sprache der bildenden Künste ausdrücke: Skulpturen, Malerei, Installationen und Performances.

Dabei ist der Leitfaden meiner künstlerischen Projekte, Gespräche und Workshops das Thema der Migrationen, der Verständigung und die Frage nach der persönlichen und kulturellen Identität. Authentische Kunst hinterlässt starke Spuren im persönlichen und sozialen Leben. Kunst ist ein einzigartiges Erlebnis, das zu einer Wahrnehmungsänderung führt. Mein Ziel ist es dabei, diese Veränderung sichtbar zu machen.

Durch Kunst drücke ich mein authentisches Wesen aus – meine Emotionen, Imagination und Gedankengänge sowie Visionen einer Gesellschaft, in der ich gerne leben würde. Meine Vision ist es, mit meiner kreativen Energie der kulturellen Vielfältigkeit beizutragen und Menschen dazu zu bewegen, auch ihr eigenes kreatives Potential auszudrücken. Dadurch kann sich jeder im Schaffen einer Gesellschaft kreativer und verantwortungsbewusster Individuen beteiligen, die toleranter, offener und humaner ist.

Lebenslauf

Anita Kontrec (geb. 1954 in Zagreb) übersiedelte nach Köln im Jahre 1989, kurz vor dem Ausbruch des Krieges in Kroatien. Da sie selbst ein Kunstnomade ist, kommen in ihren Kunstwerken die Themen der Migration, der kulturellen Identität und der Verständigung sehr häufig vor. Bei ihrer zweiten eigenständigen Ausstellung im Jahre 1992 in Köln, die in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Forum ins Leben gerufen wurde, widmete sie sich dem Thema der Emigration und der Zerstörung des Kulturerbes als eines Teils der Kriegsstrategie. Wegen ihrer akademischen, aber auch künstlerischen Ausbildung verbindet Anita Kontrec oft den künstlerischen mit dem wissenschaftlichen Diskurs. Beim Ausdrücken ihrer künstlerischen Vision konzipiert sie ihre Ausstellungen und Projekte interdisziplinär und gebraucht unterschiedliche Medien und Genres der Sprache der bildenden Künste – konzeptuelle Arbeiten mit Texten, Skulpturen, Malerei, Installationen und Performances. Ihre Vision und ihr Ziel sind es, Kunst als ein Kommunikationsmittel zu gebrauchen, das von jeglicher Ideologie befreit ist und das kulturelle Verschiedenheit als Bereicherung der menschlichen Erfahrung und nicht als Quelle von Konflikten betrachtet.

Studios und Kunstresidenzen
  • 2019 – John David Mooney Foundation, Chicago
  • 2018 – John David Mooney Foundation, Chicago         
    • Cite international des arts, Paris
  • 2017 – Dulwich College, London 
  • 2013 – Spinnerei, Leipzig